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Neue Wärmebildkamera



Heute konnten wir eine Wärmebildkamera für unser LF20 in Empfang nehmen. Die Kamera wurde ausschließlich über Spendengelder beschafft.

Die FLIR K2 ist eine robuste und zuverlässige Wärmebildkamera, die speziell für die Feuerwehr und ihre besonders rauen Einsatzbedingungen entwickelt wurde. Auf ihrem hellen 3-Zoll-Display liefert die K2 Wärmebilder mit einer Auflösung von 160 x 120 Pixeln, mit denen sich die Feuerwehrleute selbst im dichtesten Rauch sicher orientieren, Situationen präzise einschätzen und schnell die richtigen Entscheidungen treffen können.

Wozu braucht die Feuerwehr eine Wärmebildkamera?  

Die Wärmebildkamera hat sich bei den Feuerwehren als vielseitig einsetzbares und äußerst effektives Hilfsmittel herausgestellt. Anders als in Filmen ist die Sicht innerhalb eines brennenden Gebäudes durch den Qualm in kürzester Zeit gleich null. Werden noch Personen in den Gebäuden vermisst, mussten die Atemschutztrupps sich tastend von einem Zimmer zum Nächsten bewegen, um die Person ausfindig zu machen. Gerade in fremden und stark möblierten oder verwinkelten Zimmern ist dies sehr zeitaufwendig – Zeit, die bei der Menschenrettung nicht vorhanden ist. Und besonders kleine Kinder verstecken sich gerne, wenn sie Angst bekommen. Mit der Wärmebildkamera reicht ein Blick in den völlig verqualmten Raum und Personen können sofort erkannt werden. Das verkürzt die Rettungszeit um ein Vielfaches.

Auch wenn keine Menschen gerettet werden müssen, kommt die Wärmebildkamera bei einem Brandeinsatz zum Zuge. Mit ihr lassen sich auch Hitzestellen hinter Wänden lokalisieren und beurteilen. So kann der Trupp viel präziser bewerten, ob eine Wand eingerissen oder geöffnet werden muss, um versteckte Glutnester zu bekämpfen, oder ob dies trotz erwärmter Wand nicht erforderlich ist. Dadurch kann weiterer Sachschaden vermieden werden. Gerade bei Bränden in Mehrfamilienhäusern kann man mit der Wärmebildkamera feststellen, welche Bereiche durch die Hitze einer brennenden Wohnung oder eines brennenden Raumes in Mitleidenschaft gezogen wurden.  

Aber auch bei Verkehrsunfällen kann die Wärmebildkamera zum Einsatz kommen. Bei einem nächtlichen Verkehrsunfall kann man mit ihr sogar feststellen, ob beispielsweise auf dem Beifahrersitz eine Person gesessen hat, die durch den Aufprall möglicherweise herausgeschleudert wurde, oder infolge des Schockzustandes die Unfallstelle verlassen hat. Dies ist möglich, weil die empfindliche Kamera noch lange die restliche Körperwärme auf dem entsprechenden Sitz erkennen kann.

Durch die Wärmebildkamera wird die Arbeit im Bereich der Menschenrettung und der Brandbekämpfung in Zukunft deutlich effizienter werden.



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Veröffentlicht
20:10:23 16.11.2017